Sightseeing per Schiff

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„Eine solche Wasserpartie ist äußerst angenehm“, sagte M. W. Fack in seinem Kiel-Führer im Jahre 1867. Gemeint war damit eine Förde-Schifffahrt von Kiel über Bellevue nach Laboe. Facks Ausspruch gilt unverändert. Einmal „Kieler-Förde-Rund“ ist für Gäste, Besucher, Urlauber und gelegentlich auch Kieler ein absolutes Muss. Mit garantiertem Sightseeing. Gemütlich an Oberdeck sitzend, ist in aller Ruhe und zumeist ganz nahe alles zu betrachten, was Hafen und Förde zu bieten haben: Werft HDW mit Kränen und mit Schiffen am Aufrüstungskai. Gegenüber der Eckmannspeicher, dann Satorispeicher. Die Oldtimer-Schiffe an der Museumsbrücke. Die ehemalige Fischhalle mit dem besonderem Dach (heute Schifffahrtsmuseum). Von See kommt die riesige „Color Fantasy“ der Kiel-Oslo-Fährverbindung auf, passiert ganz dicht an Backbordseit. Beiendruckend!

 

Dann das Landeshaus. Das unverwechselbare Gebäude des Instituts für Weltwirtschaft. Der „alte“ Olympiahafen, vollgepackt mit Booten und Yachten. Anleger Möltenort der Gemeinde Heikendorf mit dem kombinierten Fischkutter-/Sportboothafen. Zwei Handelsschiffe halten Kurs Kanaleinfahrt. Ein Boot der Küstenwache hat’s eilig, überholt unsere „MS Schilksee“ mit großer Bugwelle in schneller Fahrt. Das große Dock der Schiffswerft Lindenau in Friedrichsort. Auch hier Schiffe in der Ausrüstung, Reparatur oder Neubau eines der neuen Doppelwandtypen. Daneben die Werksanlage der MaK. Leuchtturm Friedrichsort, an der engsten Stelle der Förde. Links und rechts Segelboote aller Größen und Klassen. Dann ein grandioser Blick über die Außenförde. Das Laboer Ehrenmal ist längst von weitem auszumachen. Laboe. Ein Zwischenaufenthalt lohnt sich immer.

Rückfahrt. Das gesamte schöne Förde-Bilderbuch noch einmal.

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