Nach dem 1. Weltkrieg zeigte es sich, dass von den 175.497 Einwohnern ca. 1/3 der Bevölkerung von der Marine abhängig war. 1918 musste man sich deshalb eine neue wirtschaftliche Grundlage suchen. Es wurden Pläne zur Verbreiterung und Differenzierung der industriellen Basis und zur Entwicklung des Hafens für friedensmäßige Nutzung gemacht.
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Kiel war nie Kreisstadt, 1977 kreisfreie Stadt, und wird heute von den Landkreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön eingeengt. Bei der städtebaulichen Neuordnung nach dem Krieg spielt die Bepflanzung eine wesentliche Rolle. Nachdem die alten engbebauten Stadtteile zerstört waren, durchzog man jetzt die Stadt mit einem Grünnetz. Eine besondere Maßnahme war die Umschließung des Altstadtkerns mit einem "Grüngürtel", so dass die Keimzelle der Stadt wieder besser sichtbar geworden ist.
Es wurde ein klares Verkehrssystem aufgestellt. Der Durchgangsverkehr wird von der City abgefangen und auf einem Ring (West- und Ostring), der extra dafür angelegt worden ist, um die Stadt herumgeführt. Der Ziel- und Quellverkehr wird bis an den Berliner Platz (früher Holstenbrücke) herangeführt und dort verteilt. Durch die Schaffung der Andreas-Gayk-Straße parallel zur früheren Hauptdurchgangsstraße (Holstenstraße) wurde die Innenstadt vom Verkehr befreit und zu einer Fußgängerzone umgestaltet.
Straßenverkehr anzeigen


