See-Straßenschilder

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Frei ist die See. Nun ja, so richtig frei auch wieder nicht. Da gibt es Schifffahrtszwangswege, Sperrgebiete, Untiefen, Ansteuerungspunkte, Fahrwasservorschriften, Wrackstellen und dergleichen mehr.

>Im küstennahen Bereich, zum Beispiel in der Förde und der Kieler Bucht, sind zu diesem Zweck „See-Straßenschilder“ aufgestellt. Die heißen „Tonnen“, und es sind auch solche. Je nach Zweck und Bedeutung sehen sie verschieden aus und haben unterschiedliche Bezeichnungen. Seefahrende Mitbürger vom Fährschiffkapitän bis zum Segelbootführer müssen sich damit auskenne. Für die übrige Menschheit sind solche Tonnen markante, schöne Farbtupfer. So eine Art bunte Fördewasserdekoration. Tonnen im Einsatz verhalten sich eisbergartig.

Der größere Teil ist unter Wasser. Auf dem Tonnenhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Holtenau sind Tonnen an Land – in ihrer vollständigen Größe – zu betrachten. Dass vor dem Eingangstor das hierzulande übliche „Für-Unbfugte-Betreten-nicht-gestattet-Schild“ steht, macht keine Probleme. Durch das Gittertor lässt sich problemlos durchblicken und fotografieren.

Quelle: „Reisebilder: Kiel und Umgebung“

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