Wie in allen großen Städten in Deutschland, so wurden auch in Kiel viele Bunkeranlagen errichtet, die ihre Bevölkerung im Krieg Schutz boten. Hoch- und Tiefbunker wurden über die Stadt verteilt gebaut.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte niemand mehr diese großen Betonklötze sehen, da sie bei der Bevölkerung die schreckliche Zeit des Krieges wiederspiegelte. Zunächst die Alliierten, dann die Stadtregierung versuchten alle Bunker aus dem Stadtbild zu entfernen, was aber nicht so leicht war, da diese Gebäude immerhin extremen Belastungen standhalten sollten und somit auch nur schwer zu zerstören waren. Durch Sprengungen und Abtragen wurde das Gros der Bunker auch schließlich entfernt. Lediglich 8 Hochbunker sind im heutigen Stadtbild noch zu finden:
| 1. | Schützenpark (Innenstadt) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
5 1.250 qm Lagerfläche Toiletten und Waschräume |
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| 2. | Iltisstraße (Gaarden) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
6 840 qm Lagerfläche einfach |
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| 3. | Eichbergskamp (Dietrichsdorf) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
5 1.000 qm Lagerfläche (Computermuseum) einfach |
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| 4. | Hohenrade (Wik) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
5 1.250 qm Lagerfläche einfach |
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| 5. | Wehdenweg (Wellingdorf) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
4 2.700 qm keine Notstromversorgung, Tiefbrunnen, Liegen |
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| 6. | Werftstraße (Gaarden) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
4 1.500 qm Theater Notstromversorgung, Tiefbrunnen, Liegen |
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| 7. | Pappelweg (Gaarden-Süd) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
5 1.500 qm Lagerfläche einfach |
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| 8. | Solomit (Dietrichsdorf) | ![]() |
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| Geschosse: Fläche: Nutzung: Ausstattung: |
2 2.000 qm Lagerfläche einfach |
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Neben der Optik geht aber auch die mögliche Nutzfläche verloren. Deshalb bemüht sich die Stadt Kiel diese Gebäude auch wirtschaftlich nutzen zu lassen. Mehrere Konzeptionen wären denkbar, wie Künsterhotel, Discothek, Museum, Wellness-Center usw. Nur sind eventu-elle Umbauarbeiten kostenintensiv und auch nur bedingt möglich. Vorteil wäre aber, dass bei neuer Nutzung auch die äußere Optik überarbeitet würde. In Hamburg werden derlei Konzepte schon länger verfolgt, weil die Abrisskosten so hoch sind, dass sich eine Neubebauung wirtschaftlich nicht rechnet.
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